Google+ – Circle Me!

Google+– oder g+ – das neue soziale Netzwerk aus Mountain View, ist erst seit gestern online – und der Andrang ist offenbar gewaltig. Bis jetzt befindet sich Plus noch in der Beta-Phase und man braucht eine Einladung, um Mitglied werden zu können. Doch auch diese Funktion wurde heute Nachmittag von Google kurzerhand abgeschaltet.

Jenna Wortham, Journalistin der New York Times, vergleicht Google+ mit einer Party, auf der man bereits eintrifft, bevor der DJ überhaupt sein Equipment aufgebaut hat und man sich fragt: „Where are my frenz?!“

Auf dem eigenen Unternehmens-Profil von Google Plus erfolgte der Hinweis, dass die Möglichkeit, Freunde zu Google Plus einzuladen, vorerst wieder deaktiviert wurde. Wörtlich heißt es dort:

“We’ve shut down invite mechanism for the night. Insane demand. We need to do this carefully, and in a controlled way. Thank you all for your interest!“

 

Doch was ist g+? Wie Randall Munroe alias XKCD richtig feststellt, ist Google+ gerade nicht Facebook. Aber eben doch wie Facebook. Facebook nur nicht von Facebook – ist es das, was alle immer schon wollten?

Vorweg sei gesagt, dass Google Plus weit über den im März eingeführten Google +1 Button hinaus geht. Ein Kernelement von Google Plus ist die Einordnung von Freunden in verschiedene Kreise oder Circles. Auf diese Weise kann man seine Kontakte bequem in Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen einteilen und bei jedem Post festlegen, für welche Circles dieser sichtbar sein soll.

Zwar ist dies im Prinzip auch bei Facebook möglich, jedoch nicht so intuitiv wie bei g+, wo man einfach per Drag & Drop seine Kontakte in die verschiedenen Kreise ziehen kann. Kreise können auch nur aus einer Person bestehen und es ist für andere Nutzer nicht sichtbar, in welche Kreise man sie eingeordnet hat.

Ein voreingestellter Circle ist eingerichtet für Profile, denen man nur folgen möchte, ohne dass umgekehrt eigene Meldungen sichtbar werden. Diese Funktion bietet sich sicherlich für Unternehmensseiten an. Ob und wie Google Plus jedoch Unternehmens-Profile ermöglicht, ist noch nicht ersichtlich, die Plattform selbst hat jedoch bereits ein Unternehmens-Profil.

Eine weitere Funktion ist das Google Hangout, die Möglichkeit, in einem Videochat mit Freunden abzuhängen. Ein Hangout kann für alle Mitglieder bestimmter Circle oder auch für Einzelpersonen eröffnet werden und wird dann im Profil angezeigt.

 

 

Mit der Funktion +Sparks können eigene Interessen hinzugefügt werden, zu denen man dann fortlaufend Nachrichten erhält. Hier ist sicherlich noch eine Menge Potential für eine Entwicklung in Richtung Curation.

Google Plus bietet auch die Möglichkeit, andere Profile, unter anderem bei Facebook oder Twitter, mit dem g+-Account zu verknüpfen. Wie genau diese Verknüpfung aussieht beziehungsweise, ob diese einen Effekt über Googles Social Search hinaus hat, hat sich jedoch bei einem ersten Blick nicht erschlossen.

Auch eine App für Android steht im Market seit zwei Tagen zur Verfügung. Aktiviert man hier die Funktion Instant Upload, werden alle Fotos, die man unterwegs macht, automatisch in einen geschützten Bereich bei Google Plus hochgeladen, von wo aus man entscheiden kann, welche Bilder man in welchen Kreisen teilen möchte. Die Kollegen von t3n sehen hierin einen „krassen Gegensatz“ zum Ansatz von Facebook, der davon ausgehe, das alles, was hochgeladen wird, auch von allen zu sehen sein sollte.

Mit Huddle (Video) bietet Google+ innerhalb der App eine Art Chatfunktion, durch die man mobil mit allen seinen Kreisen gleichzeitig kommunizieren kann.

Facebook + Twitter = Google?Die komplette g+ Playlist mit elf Videos zu den Diensten wie Sparks, Huddle und Circles findet sich hier. Auch auf Engadget gibt es einen ausführlichen Bericht mit weiteren Screenshots zum neuen Google-Streich. Und wer gleich komplett von Facebook zu g+ umziehen möchte, findet hier einen Workaround, wie man seine Facebook-Freunde in die neuen Kreise mitnimmt.

Es bleibt also abzuwarten, ob man sich zukünftig nicht mehr nur bei Facebook befriended, sondern bei Google circled. Frohes Einkreisen!

 

 Google+– oder g+ – das neue soziale Netzwerk aus Mountain View, ist erst seit gestern online – und der Andrang ist offenbar gewaltig. Bis jetzt befindet sich Plus noch in der Beta-Phase und man braucht eine Einladung, um Mitglied werden zu können. Doch auch diese Funktion wurde heute Nachmittag von Google kurzerhand abgeschaltet.

Jenna Wortham, Journalistin der New York Times, vergleicht Google+ mit einer Party, auf der man bereits eintrifft, bevor der DJ überhaupt sein Equipment aufgebaut hat und man sich fragt: „Where are my frenz?!“

Auf dem eigenen Unternehmens-Profil von Google Plus erfolgte der Hinweis, dass die Möglichkeit, Freunde zu Google Plus einzuladen, vorerst wieder deaktiviert wurde. Wörtlich heißt es dort:

“We’ve shut down invite mechanism for the night. Insane demand. We need to do this carefully, and in a controlled way. Thank you all for your interest!“

 

Doch was ist g+? Wie Randall Munroe alias XKCD richtig feststellt, ist Google+ gerade nicht Facebook. Aber eben doch wie Facebook. Facebook nur nicht von Facebook – ist es das, was alle immer schon wollten?

Vorweg sei gesagt, dass Google Plus weit über den im März eingeführten Google +1 Button hinaus geht. Ein Kernelement von Google Plus ist die Einordnung von Freunden in verschiedene Kreise oder Circles. Auf diese Weise kann man seine Kontakte bequem in Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen einteilen und bei jedem Post festlegen, für welche Circles dieser sichtbar sein soll.

Zwar ist dies im Prinzip auch bei Facebook möglich, jedoch nicht so intuitiv wie bei g+, wo man einfach per Drag & Drop seine Kontakte in die verschiedenen Kreise ziehen kann. Kreise können auch nur aus einer Person bestehen und es ist für andere Nutzer nicht sichtbar, in welche Kreise man sie eingeordnet hat.

Ein voreingestellter Circle ist eingerichtet für Profile, denen man nur folgen möchte, ohne dass umgekehrt eigene Meldungen sichtbar werden. Diese Funktion bietet sich sicherlich für Unternehmensseiten an. Ob und wie Google Plus jedoch Unternehmens-Profile ermöglicht, ist noch nicht ersichtlich, die Plattform selbst hat jedoch bereits ein Unternehmens-Profil.

Eine weitere Funktion ist das Google Hangout, die Möglichkeit, in einem Videochat mit Freunden abzuhängen. Ein Hangout kann für alle Mitglieder bestimmter Circle oder auch für Einzelpersonen eröffnet werden und wird dann im Profil angezeigt.

 

 

Mit der Funktion +Sparks können eigene Interessen hinzugefügt werden, zu denen man dann fortlaufend Nachrichten erhält. Hier ist sicherlich noch eine Menge Potential für eine Entwicklung in Richtung Curation.

Google Plus bietet auch die Möglichkeit, andere Profile, unter anderem bei Facebook oder Twitter, mit dem g+-Account zu verknüpfen. Wie genau diese Verknüpfung aussieht beziehungsweise, ob diese einen Effekt über Googles Social Search hinaus hat, hat sich jedoch bei einem ersten Blick nicht erschlossen.

Auch eine App für Android steht im Market seit zwei Tagen zur Verfügung. Aktiviert man hier die Funktion Instant Upload, werden alle Fotos, die man unterwegs macht, automatisch in einen geschützten Bereich bei Google Plus hochgeladen, von wo aus man entscheiden kann, welche Bilder man in welchen Kreisen teilen möchte. Die Kollegen von t3n sehen hierin einen „krassen Gegensatz“ zum Ansatz von Facebook, der davon ausgehe, das alles, was hochgeladen wird, auch von allen zu sehen sein sollte.

Mit Huddle (Video) bietet Google+ innerhalb der App eine Art Chatfunktion, durch die man mobil mit allen seinen Kreisen gleichzeitig kommunizieren kann.

Facebook + Twitter = Google?Die komplette g+ Playlist mit elf Videos zu den Diensten wie Sparks, Huddle und Circles findet sich hier. Auch auf Engadget gibt es einen ausführlichen Bericht mit weiteren Screenshots zum neuen Google-Streich. Und wer gleich komplett von Facebook zu g+ umziehen möchte, findet hier einen Workaround, wie man seine Facebook-Freunde in die neuen Kreise mitnimmt.

Es bleibt also abzuwarten, ob man sich zukünftig nicht mehr nur bei Facebook befriended, sondern bei Google circled. Frohes Einkreisen!

 

 

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