Statement des FA Europa des DJV-SH anlässlich des World Press Freedom Day
Kiel, den 2. Mai 2014 – Der Fachausschuss Europa des DJV Schleswig-Holstein unterstützt anlässlich des Welttages der Pressefreiheit am 3. Mai Forderungen zahlreicher weiterer nationaler und internationaler Organisationen, die Presse- und Medienfreiheit in Deutschland, Europa und weltweit zu garantieren und zu stärken.
„Das Abschalten von Fernsehsendern oder Angriffe auf Journalisten in der Ukraine sowie das Blockieren sozialer Netzwerke wie Twitter in der Türkei zeigen, dass die Wahrung der Pressefreiheit in Europa nicht selbstverständlich ist, sondern immer wieder aufs Neues behauptet und verteidigt werden muss“, so Christian Möller, Sprecher des Fachausschusses Europa des DJV Schleswig-Holstein.
„Eine Einschränkung der Pressefreiheit in Krisensituationen führt stets zu einer Abnahme der Vielfalt, einer Instrumentalisierung der Medien und einer Verschärfung der Spannungen“, so Möller. Gerade in Zeiten von Konflikten oder Wahlen käme der Presse eine entscheidende Aufgabe zu. Nur eine unabhängige und pluralistische Berichterstattung könne verlässliche Informationen liefern und so eine weitere Eskalation verhindern.
“Pressefreiheit gilt dabei gleichermaßen für traditionelle Medien wie auch für Social Media wie Facebook, Twitter oder Youtube. Diese neuen Kanäle dienen zunehmend als wichtiges Instrument für Recherche und Information und dürfen keinesfalls eingeschränkt oder blockiert werden.“

Das Statement auf der Seite des DJV Schleswig-Holstein: http://www.djv-sh.de/startseite/info/aktuell/news/details/article/4131.html